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Tanz und Theater: euro-scene Leipzig feiert 25. Jubiläum

Pressemitteilung   •   Nov 03, 2015 16:45 CET

Die euro-scene Leipzig begeht in diesem Jahr ihr 25. Jubiläum. Vom 03. bis zum 08. November 2015 präsentiert das Festival zeitgenössischen europäischen Theaters 15 Gastspiele aus 11 Ländern in 27 Vorstellungen und zehn Spielstätten, darunter sechs Deutschlandpremieren und eine Uraufführung. 132 Künstler aus ganz Europa sind in der Festivalwoche in Leipzig zu Gast. Das Spektrum umfasst Tanz- und Sprechtheater, Performances, musikalische Bühnenformen und ein Stück für Kinder. 

Das Festival wird heute im Schauspielhaus mit dem Tanzstück "Rosas danst Rosas" der bekannten Anne Teresa De Keersmaeker mit ihrer Compagnie Rosas aus Brüssel eröffnet. Dieses Tanzstück markierte 1983 den Beginn einer neuen Ära des zeitgenössischen Tanzes und hat auch 33 Jahre nach seiner Entstehung nichts von seiner Wucht verloren. Einen Ausschnitt aus dem Tanzstück zeigt das folgende Video: www.bit.ly/1j4azO5

Im Jubiläumsjahr besteht das Programm der euro-scene Leipzig aus drei Schwerpunkten: Choreografen und Regisseure, die das Festival besonders geprägt haben (Romeo Castellucci, Josef Nadj, Béla Pintér, Alain Platel), Höhepunkte europäischer Bühnenkunst der letzten Jahre und beglückende Neuentdeckungen. Hinzu kommt der beliebte Wettbewerb "Das beste deutsche Tanzsolo", der in der Konzeption von Alain Platel, Gent, zum 12. Mal veranstaltet wird. Hier kann sich jeder bewerben, ob Profi oder Amateur, mit einem Solo von 5 Minuten Länge. Nach einer internen Vorauswahl stellen sich die Tänzer auf einem runden Tisch von sieben Meter Durchmesser dem Festivalpublikum und einer 5köpfigen Jury. An die Sieger werden drei Preisgelder sowie ein Publikumspreis vergeben.

Ein weiterer Festival-Höhepunkt ist das spannende Videokaleidoskop "Transforming Acts" von Penelepe Wherli und Detlev Schneider, das zwölf der bekanntesten Choreographen und Regisseure der letzten 25 Jahre vorstellt. 

Ein besonderes Ereignis ist das Wiedersehen mit dem polnischen Regisseur und Bühnenbildner Leszek Madzik aus Lublin, der Gast des ersten Festivals 1991 war. Sein Stück "Bruzda" ("Die Furche") feiert in Leipzig ebenso seine Deutschlandpremiere wie der "Schwanengesang D 744" von Romeo Castellucci. Für große Aufmerksamkeit dürfte auch das Theaterstück "En avant, marche!" ("Vorwärts, marsch!") von Choreograph Alain Platel sorgen, der schon acht Inszenierungen in Leipzig gezeigt hat. 

Historie: Die euro-scene Leipzig wurde durch den Theaterwissenschaftler Matthias Renner gegründet und fand 1991 erstmals statt. Nach dessen plötzlichen Tod drei Jahre später übernahm dessen Stellvertreterin Ann-Elisabeth Wolff die Leitung und ist bis heute für die Geschäftsführung und - gemeinsam mit dem künstlerischen Beirat - für das Festivalprogramm verantwortlich. Das Festival besitzt einen hohen internationalen Ruf, ist Mitglied in europäischen Netzwerken und wird für seine konsequente Auswahl von innovativen Gastspielen, gesellschaftlich brisanten Themen und abwechslungsreichen Ästhetiken europaweit anerkannt. Der Gesamtetat des Festivals liegt 2015 bei 600.000 Euro. An der Finanzierung sind die Stadt Leipzig, die Kulturstiftung des Freistasts Sachsen sowie zahlreiche Stiftungen beteiligt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter www.euro-scene.de

Redaktion: Nathalie Linares Ramón

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