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Internationales Festival für Fotografie f/stop findet vom 25. Juni bis 3. Juli 2016 in Leipzig statt

Pressemitteilung   •   Jun 20, 2016 15:42 CEST

Internationales Festival für Fotografie f/stop

Vom 25. Juni bis 3. Juli 2016 findet unter dem Titel "the end of the world as we know it, ist der Beginn einer Welt, die wir nicht kennen" die 7. Ausgabe des Festivals für Fotografie f/stop in Leipzig statt.Es werden über 10.000 Besucher in der ehemaligen Leipziger Baumwollspinnerei erwartet.

Die Spector Books-Verleger Anne König und Jan Wenzel erkunden gemeinsam mit renommierten Gastkuratoren, Künstlern und Referenten, welche Gebrauchsweisen der Fotografie sich heutzutage noch eignen, um von der unübersichtlich gewordenen Welt zu berichten. Fünf Ausstellungen mit über 60 Künstlern sowie ein umfangreiches Begleitprogramm aus Symposium, Künstlergesprächen, Workshops, Vorträgen und Filmprogrammen gehen dieser Frage zehn Tage lang aus vielfältigen Blickwinkeln nach.

Die offizielle Eröffnung findet am 24. Juni 2016 um 20 Uhr in der Halle 12 in der Leipziger Baumwollspinnerei statt, gefolgt von der Eröffnungsparty ab 22 Uhr. Mit dialogischen Künstlergesprächen startet f/stop am 25. Juni 2016 in den ersten Festivaltag. Von 12 bis 19 Uhr stellen verschiedene Künstler ihre Arbeiten vor. Am zweiten Festivaltag, dem 26. Juni 2016, widmet sich das f/stop-Symposium der Entwicklungslinie der Fotoreportage hin zu visuellen Darstellungsformen der digitalisierten Gegenwart. Verschiedene Akteure des Bildermarktes kommen zusammen, um über die Ökonomie der Bilder, ihre Produktion, Auswahl und die vielfältigen Formen der Zirkulation zu diskutieren. Das Symposium findet von 13 bis 18 Uhr im Besucherzentrum der Halle 14 statt.

Auf das Eröffnungswochenende folgen weitere Festivaltage mit einem reichhaltigen und abwechslungsreichen Programm. Zum Festival erscheint ein Katalog bei Spector Books mit Beiträgen von Ariella Azoulay, Anne König, Gilles Saussier und Jan Wenzel. Erhältlich ist er online ab 23. Juni 2016 sowie ab 24. Juni 2016 im f/stop Festivalzentrum in der Baumwollspinnerei sowie im Buchhandel.

Die Hauptausstellung auf dem Spinnerei-Gelände stellt künstlerische Positionen vor, die der Gegenwart mit Reflexion begegnen. Gezeigt werden sie vor dem Hintergrund einer medialen Berichterstattung, vor jenen Bildern, die in Zeitungen, im Fernsehen und im Internet tagtäglich zirkulieren. In drei weiteren Ausstellungsformaten präsentieren nationale und internationale Gastkuratoren ihren Standpunkt zu aktuellen Formen berichtender Fotografie.

Das Fotografie Festival f/stop verlässt außerdem zum ersten Mal den Ausstellungsraum. Reportagen, die in Leipzig entstanden sind, werden im Stadtraum gezeigt. Bilder und Geschichten, die in New York, London und Hamburg in Zeitschriften veröffentlicht wurden, kehren so an den Ort ihrer Entstehung zurück. Zu sehen sind Reportagen von Robert Capa, Margaret Bourke-White und Lee Miller aus dem Jahr 1945. Zudem wird erstmals das Werk von Gerda Taro in Leipzig präsentiert. Gemeinsam mit Robert Capa wurde sie im Spanischen Bürgerkrieg zu einer Vorreiterin der modernen Kriegsreportage. Parallel dazu sind auf dem Gelände des Deutsch-Französischen Bildungszentrums die Aufnahmen des französischen Fotografen Gilles Raynaldy zu sehen, der über mehrere Jahre den Alltag einer Schule im Pariser Vorort Montreuil dokumentierte. Der Fotograf Andreas Langfeld untersucht zusammen mit einer Familie aus Aleppo (Syrien), welche Rolle die Fotografie auf ihrer Flucht spielte. Somit schließt sich der Kreis zwischen Migrantin Gerda Taro und der Gegenwart.

Zu f/stop: f/stop ist eines der wichtigsten Festivals für Fotografie in Deutschland. Es wurde 2007 zum ersten Mal vom Zentrum für Zeitgenössische Fotografie Leipzig e.V. veranstaltet und bis 2010 jährlich ausgerichtet. Seit 2012 findet das Festival alle zwei Jahre statt.

Weitere Informationen: www.f-stop-leipzig.de

Redaktion: Suzan Kuhfuß

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