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Ausnahmeausstellung „Paul Klee - Sonderklasse, unverkäuflich“

Pressemitteilung   •   Apr 10, 2015 16:19 CEST

Noch bis zum 25. Mai kann die einzigartige Ausstellung „Paul Klee – Sonderklasse, unverkäuflich“ im Museum der bildenden Künste in Leipzig besichtigt werden. Die mehr als 130 ausgestellten Werke geben einen Überblick über die gesamte Schaffenszeit und zeigen eine bisher eher unbekannte Seite des Künstlers. Klee zählte zu den bedeutendsten und international bekanntesten Künstlern der Klassischen Moderne. Die Ausstellung bietet den Besuchern die Möglichkeit, den Künstler auf eine Art kennen zu lernen, die einmalig und unwiederholbar ist. Prof. Dr. Wolfgang Kersten, Klee Spezialist von der Universität Zürich, bezeichnete diese auch als „Ausnahmeausstellung“.

Interessierte Besucher erhalten dank Multimedia Guides und öffentlichen Führungen alle wichtigen Infos zu den Werken und dem Künstler. Eine eigene Konzertreihe unterstreicht die Einzigartigkeit der Ausstellung. Das Angebot wird ergänzt durch einen Ausstellungsbegleiter für Kinder, die Klee-Kreativwerkstatt und ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Zentrum Paul Klee, Bern, der Universität Zürich sowie der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und ist ein offizieller Beitrag zum Jubiläum „1000 Jahre Leipzig“.

Paul Klee wurde 1879 in Bern geboren und lebte ab 1898 in Deutschland. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München und beteiligte sich 1912 an der Ausstellung des „Blauen Reiters“. Nachdem er jedoch im Jahr 1933 von den Nationalsozialisten als entarteter Künstler geächtet und aus dem Land gedrängt wurde, ging er zurück in die Schweiz. Dort starb er im Jahr 1940 im Alter von 60 Jahren.

Klee war jedoch nicht nur Künstler, sondern auch ein guter Kaufmann und Verwalter. Er führte genau Buch über seine Werke und kategorisierte diese. Für den Verkauf gedachte Kunstwerke ordnete er in acht Preisklassen. Zusätzliche kennzeichnete er alle Arbeiten, die für ihn besonders qualitätsvoll oder persönlich bedeutsam waren, als „Sonderklasse“. Diese sollten nicht mehr veräußert werden. Diese Klassifizierung kann als erste selbst konzipierte Retrospektive verstanden werden. Mehr als ein Drittel der gekennzeichneten Werke ist nun in der Ausstellung in Leipzig zu sehen. Diese erlaubt durch Leihgaben verwandter Werke zudem interessante Querbezüge zwischen „Sonderklasse“-Bildern und anderen Werken Klees.

Neben der Malerei hegte der Künstler aber auch eine Leidenschaft für die Musik. So finden sich auch in seinem Werk zahlreiche Verbindungen zur Musik: häufig folgen kompositorische Aspekte seiner Kunstwerke musikalischen Prinzipien. Ein Beispiel dafür ist Klees „Fuge in Rot“ von 1921, welche er mit der Notiz „Gehört mir!“ versah. Kein anderes seiner Werke bezeichnete er so nachdrücklich als seinen Besitz. Heute zählt es zu seinen bekanntesten Werken und kann ebenfalls in der Ausstellung besichtigt werden.

Ein passendes Reiseangebot, um den Besuch des Museums mit einer Leipzig-Reise zu verbinden, kann bei der Leipzig Tourismus und Marketing (LTM) GmbH gebucht werden: www.leipzig.travel/reiseangebote

Weitere Informationen zur Ausstellung und dem Begleitprogramm gibt es auf der Internet-Seite des Museums der bildenden Künste. www.mdbk.de

Redaktion: Andreas Schmidt, Laura Hörschelmann

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