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Der Kupfersaal in der Innenstadt bereichert Leipzigs Kulturszene

News   •   Dez 11, 2017 14:49 CET

Blick in den Kupfersaal - Große Bühne

Mit der feierlichen Eröffnung am 9. September 2017 erwachte der Kupfersaal in Leipzigs Innenstadt als neuer Kultur-Ort zum Leben. Der Name geht auf die Kupfergasse 2 zurück. Das Thema wird optisch durch die Kupferelemente an den Retro-Lampen über dem Barbereich aufgegriffen. Das Team um Elisabeth Jaspersen und Marcus Müller, den beiden Geschäftsführern der eigens gegründeten Betreiber-Gesellschaft, bespielt den Raum mit einem bundesweit einzigartigen inhaltlichen Konzept. Kern des Programms sind die Veranstaltungen der beiden Vereine Livelyrix und Philharmonie Leipzig. Dabei kommt es auch zu einer innovativen Fusion von Live-Literatur-Formaten und klassischer Musik.

Nach umfangreichen Baumaßnahmen schließt der Kupfersaal mit einer Kapazität von 560 Plätzen in historischem Ambiente als Veranstaltungsort ganz bewusst eine Lücke in der Leipziger Kulturlandschaft. Die seit rund 15 Jahren in und außerhalb von Leipzig ohne eigene Spielstätte aktiven Vereine Livelyrix e.V. und Philharmonie Leipzig e.V. fanden hier ihre Heimat. Zum Kupfersaal Team gehören weiterhin Christian Meyer (Kurator), Holger Engelhardt (Konzertmeister der Philharmonie Leipzig) und der Autor und Musiker Julius Fischer. Christian Meyer ergänzt das Angebot des Kupfersaals spartenübergreifend durch weitere hochwertige Acts: „Im Zentrum unserer Programmplanung steht unabhängig von den Formaten und Genres stets die Qualität.“ Die festliche Atmosphäre des Kupfersaals lädt zu vielerlei Veranstaltungen ein: Poetry Slams, Konzerte, Lesebühnen und Comedy.

Interessenten können den Kupfersaal auch anmieten. Der großzügige Saal mit Fensterfronten auf beiden Seiten und einer Gesamtfläche von 1.000 Quadratmetern bietet verschiedenste Möglichkeiten für Aufführungen, Seminare und Präsentationen, Kongresse, Galas, Empfänge und Feiern aller Art. Der einladende Gastronomiebereich bietet während der Veranstaltungen eine große Auswahl an Getränken. Mit 130 Sitzplätzen kann eine zweite Bühne für Events im kleineren Rahmen genutzt werden. Weiterhin verfügt der Kupfersaal über eine Garderobe, zwei Leinwände und stellt die qualitativ hochwertige Technik selbst. 

Zur Geschichte:

Der Kupfersaal befindet sich im „Dresdner Hof“, einem Gebäudekomplex mit öffentlicher Passage. Das ehemalige Messehaus wurde 1912/13 nach Entwürfen des Architekten Alfred Stentzler errichtet und war für 500 Aussteller konzipiert worden. Seit seiner Eröffnung wurde der Saal in der Kupfergasse 2 als Bier-, Konzert- und Speisewirtschaft unter dem Namen „Naumann-Bräu“ mit 1.000 Sitzplätzen bewirtschaftet. Später war der Saal vor allem unter Studierenden als Mensa und FDJ-Jugendklub „Kalinin“ beliebt. Auch das Kabarett academixer fand im historischen Saal eine Interims-Spielstätte bekannt unter dem Namen „Lampenladen“.

Weitere Informationen: www.kupfersaal.de

Redaktion: Franziska Beier