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1000 neue Räder für Leipzig - nextbike startet durch

News   •   Sep 05, 2018 10:10 CEST

nextbike startet mit 1000 neuen Leihrädern in Leipzig durch - Foto: Leipziger Gruppe

Leipzig ist Bike-Sharing-Hochburg! Seit 2004 werden von hier aus Fahrradverleihsysteme in der ganzen Welt realisiert. Begonnen als Start-UP mit viel Pioniergeist hat die nextbike GmbH wegweisend dazu beigetragen, Bike-Sharing als nachhaltiges öffentliches Verkehrsmittel international zu etablieren. Mittlerweile hat das gründergeführte Unternehmen über 300 Mitarbeiter, ist in 25 Ländern aktiv und europäischer Marktführer.

Gemeinsam mit den Leipziger Verkehrsbetrieben, die seit 2009 Kooperationspartner sind, rollt nextbike jetzt flächendeckend sein neuestes Radmodell in der Heimatstadt aus. Fast 1000 Stück umfasst nun der Fuhrpark. Die Räder sind leichter und wendiger als ihre Vorgänger. Wichtigste Neuerung ist ein smartes, fest am Rahmen installiertes Schloss, welches per App, RFID-Karte oder NFC geöffnet werden kann. Via GPS kann der Standort abgerufen werden, sodass den Nutzern immer die in unmittelbarer Nähe verfügbaren Räder angezeigt werden. 

Die GPS Ortung ist auch die technische Basis für die Neukonzeption als sogenanntes Hybridsystem, den Mix aus fest definierten Verleihstationen und Flexzone. Bereits vor einem Monat wurde das stationsbasierte Fahrradverleihsystem testweise um die flexible Rückgabe ergänzt. In der Standortkarte der App ist genau zu sehen, auf welchen öffentlichen Flächen diese möglich ist: In den blau markierten Straßen, an nextbike-Stationen sowie an LVB-Mobilitätsstationen ist die Rückgabe ohne Aufpreis möglich. In der pink markierten Zone kostet die Rückgabe 1 Euro Aufpreis. Der Basistarif 1 Euro/30 Minuten ist weiterhin gültig. Außerhalb der blauen und pinken Zone ist die Rückgabe nicht gestattet und wird automatisch mit mindestens 20 Euro Servicegebühren berechnet. 

"Leipzig ist unser Labor, hier probieren wir alle Neuheiten aus", erklärt nextbike Geschäftsführer Ralf Kalupner. "Der Testbetrieb ist super gelaufen. Die Nutzung hat sich im Vergleich zum Vorjahresmonat verdreifacht und die Leute haben gelernt, wo sie die Räder abstellen sollen bzw. wo nicht. Sukzessive werden wir den Fuhrpark noch weiter ausbauen und auch außenliegende Stadtbezirke anbinden."

Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, ist ebenfalls erfreut: "Wir verfolgen die Entwicklung von nextbike seit Jahren und sind sehr stolz, dass sich aus unserer Stadt heraus ein solch nachhaltiger Mobilitätstrend weltweit verbreitet hat. Öffentliche Fahrradverleihsysteme sind Daseinsvorsorge und eine einfache Lösung für Verkehrsprobleme."

Ein Großteil der nextbike-Nutzer sind Pendler, die die Mietfahrräder in Ergänzung zu Bus und Bahn nutzen. Kunden von Leipzig Mobil, ein Angebot der Leipziger Verkehrsbetriebe, haben zehn Freistunden pro Monat inklusive.

Von Leipzig aus werden die neuen ECObikes noch dieses Jahr in Bilbao, Portsmouth aber auch etwas näher wie z.B. in Bonn und Mönchengladbach rollen, wo nextbike jeweils die öffentlichen Vergabeverfahren gewonnen hat.

Weitere Informationen: www.nextbike.de/leipzig

Redaktion: Sandra Rath